| ESA beauftragt Keysight und Sateliot mit der Entwicklung eines Blockchain-basierten Frameworks für nicht-terrestrische 5G-Netzwerke |
| Auftrag im Rahmen der SPL (Strategic Programme Line) „Space for 5G/6G & Sustainable Connectivity“ der ESA vergeben. |
| Böblingen und Málaga, Spanien, 21. Juli 2026 – Keysight Technologies wurde von der ESA (European Space Agency) ausgewählt, ein dreijähriges Entwicklungsprogramm zu leiten, dessen Schwerpunkt auf der Entwicklung einer sicheren, Blockchain-basierten Anomalieerkennung für nicht-terrestrische 5G-Netzwerke (NTN) liegt. Keysight wird als Hauptauftragnehmer fungieren und in Zusammenarbeit mit Sateliot die wesentlichen technischen Entwicklungen sowie die Integration in die Satellitenmission unterstützen. Mit dem zunehmenden Einsatz von Satellitenkommunikationskonstellationen werden weltraumgestützte Netzwerke immer komplexer, wobei die Interaktionen zwischen Satelliten, Bodensystemen und terrestrischer 5G-Infrastruktur zunehmen. Daraus ergeben sich neue Herausforderungen in Bezug auf Servicequalität, Anomalienmanagement, Betriebssicherheit und das Vertrauen in das Netzwerkverhalten nach der Inbetriebnahme. Mit Blick auf 6G, bei dem nicht-terrestrische Infrastruktur eine zentrale Rolle spielen wird, wird die Gewährleistung des Zugangs zu vertrauenswürdigen, überprüfbaren Daten entscheidend sein, um einen autonomen und durch künstliche Intelligenz (KI) gesteuerten Betrieb des Netzwerks zu ermöglichen. Das Projekt, das von der ESA-Programmlinie „Space for 5G/6G & Sustainable Connectivity“ im Rahmen des Programms „Advanced Research in Telecommunications Systems“ (ARTES) der Organisation unterstützt wird, soll diese Herausforderungen durch die Schaffung eines sicheren, überprüfbaren Trust-Frameworks für NTN-Umgebungen bewältigen. Keysight wird sein Know-how in den Bereichen Design und Messtechnik nutzen, um zu untersuchen, wie Blockchain, KI, Machine Learning (ML) und digitale Kalibrierungszertifikate über den gesamten NTN-Lebenszyklus hinweg eingesetzt werden können – von der Satellitenfertigung und -kalibrierung bis hin zum Betrieb im Orbit und der Bereitstellung von Diensten. Albert Pujol, Chief Innovation Officer bei Sateliot, erklärte: „Dieses Programm stellt einen entscheidenden Schritt hin zur Integration weltraumgestützter Ressourcen in ein sicheres, einheitliches 5G-Ökosystem dar. Durch die Einbindung der Blockchain in unsere operativen Aktivitäten im Orbit schaffen wir eine transparente Validierungsebene, die es ermöglicht, große IoT-Netzwerke weltweit zu skalieren und dabei stets Sicherheit und Leistung zu gewährleisten.“ Antonio Franchi, Head of the Space for 5G/6G & Sustainable Connectivity programme bei der ESA, sagte: „Die Zukunft der Konnektivität in Europa hängt von Netzwerken ab, die nicht nur fortschrittlich, sondern auch vertrauenswürdig, widerstandsfähig und sicher sind. Die Unterstützung dieses Projekts, das von der Führungsrolle von Keysight und dem Fachwissen von Sateliot profitiert, unterstreicht das Engagement der ESA, Pionierarbeit bei den Technologien zu leisten, die erforderlich sind, um die Integration von nicht-terrestrischen und terrestrischen Netzwerken zu gewährleisten. Gemeinsam machen wir nicht nur einen Schritt in Richtung des Schutzes der europäischen Kommunikation vor Spoofing und Manipulationen, sondern stellen auch sicher, dass unsere Mitgliedstaaten bei der sicheren 5G- und zukünftigen 6G-Kommunikation weiterhin eine Vorreiterrolle einnehmen.“ Eric Taylor, Vice President für Aerospace, Defense and Government Solutions bei Keysight, sagte: „Diese Initiative stellt einen wichtigen Schritt zur Sicherung hybrider Weltraum-Boden-Netzwerke dar, zu einer Zeit, in der der weltweite Aufbau von NTN-Netzwerken an Fahrt gewinnt. Durch die Kombination von Messtechnik mit KI-gestützter Qualitätssicherung und Blockchain-Technologien wird diese Arbeit aufzeigen, wie Vertrauen über den gesamten NTN-Lebenszyklus hinweg verankert werden kann – vom Design über die Validierung bis hin zum Betrieb im Orbit.“ Thierry Locquette, Vice President of Sales, Europe bei Keysight, fügte hinzu: „Europa ist Vorreiter bei der weltraumgestützten Konnektivität und der sicheren Telekommunikation. Dieses Projekt unterstreicht das langjährige Engagement von Keysight für die europäische Souveränität und Innovationsführerschaft. Mit unserer starken lokalen Präsenz und unserer globalen Expertise freuen wir uns, dazu beizutragen, Technologien voranzutreiben, die eine entscheidende Rolle in Europas zukünftiger NTN- und Weltraumkommunikationsinfrastruktur spielen werden.“ Durch die Integration dieser Technologien zielt das Programm darauf ab, die Integrität und Zuverlässigkeit der weltraumgestützten IoT-, 5G- und künftigen 6G-Kommunikation zu verbessern und so zum Schutz der Netzwerke vor Spoofing, Manipulationen und anderen Cyberbedrohungen beizutragen. Im Laufe des Programms wird die Entwicklung von der Laborforschung und dem Prototypenbau bis hin zu einer vollständigen Demonstration im Orbit voranschreiten, um zu validieren, wie blockchainbasiertes Vertrauen, autonome Anomalieerkennung und sichere Telemetrie in operativen Satellitenumgebungen angewendet werden können. Das von der ESA finanzierte Programm soll als Grundlage für künftige NTN-Aktivitäten dienen, die Position Europas im Bereich der sicheren Satellitenkonnektivität stärken und die weltweite Einführung vertrauenswürdiger weltraumgestützter 5G/6G-Netzwerke beschleunigen. |
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