VectorCAST 2026 führt KI-gestützten, anforderungsbasierten Test Creator ein
Stuttgart, Deutschland, 19. März 2026 – Vector Informatik stellt mit VectorCAST 2026 die neueste Version seiner Testautomatisierungsplattform für Embedded Software vor. Zentrales neues Feature ist ein KI-gestützter Requirements-Based Test Creator, mit dem sich Unit-Tests direkt aus Softwareanforderungen generieren lassen. Unternehmen können damit die Rückverfolgbarkeit (Traceability) verbessern, sowie Zertifizierung und Qualitätssicherung in sicherheitskritischen Systemen effizienter gestalten.

Mit der zunehmenden Verbreitung generativer KI in der Softwareentwicklung eröffnen sich für Embedded-Entwicklungsteams neue Chancen, zugleich steigen aber auch die Risiken. KI-Tools können repetitive Aufgaben automatisieren und die Produktivität steigern. In sicherheitskritischen Umgebungen erfordert ihr Einsatz jedoch kontrollierte Prozesse, transparente Traceability und eine wirksame menschliche Kontrolle. Ohne diese Sicherheitsvorkehrungen können KI-generierte Artefakte zusätzlichen Prüfaufwand verursachen und die Softwarequalität beeinträchtigen.

Vor diesem Hintergrund führt VectorCAST 2026 eine neue KI-gestützte Tool Chain namens Reqs2x ein, die die Erstellung von Unit-Tests direkt aus Softwareanforderungen automatisiert. Durch die Kombination aus intelligenter Codeanalyse und KI schließt Reqs2x die Lücke zwischen Anforderungen und Implementierung und stellt sicher, dass jede Funktion umfassend getestet und rückverfolgbar ist. Zentrale Funktionen von Reqs2x:
  • Automatische Anforderungszuordnung: Reqs2x ordnet Anforderungen automatisch den Funktionen zu, die sie implementieren, und beschleunigt so die Testgenerierung. Anforderungen können über das Requirements Gateway aus gängigen Management-Tools wie DOORS, Polarion oder CSV-Dateien importiert werden.
  • KI-gestützte Testgenerierung: Mithilfe von Programm Slicing und Large Language Models (LLMs) generiert VectorCAST ausführbare Testfälle, die auf die Anforderungsspezifikationen abgestimmt sind. Dadurch wird der manuelle Aufwand reduziert, ohne die Rückverfolgbarkeit zu beeinträchtigen.
  • Human-in-the-Loop-Überprüfung: Die generierten Zuordnungen und Testfälle sind gezielt für die Überprüfung durch den Benutzer ausgelegt und gewährleisten die Einhaltung von Sicherheits- und Qualitätsstandards.
Um den Anforderungen von Unternehmen in Bezug auf Governance und Datenschutz gerecht zu werden, ermöglicht VectorCAST 2026 Kunden die Auswahl eigener, bevorzugter KI-Modelle. Dieser Bring-Your-Own-Model-Ansatz (BYOM) unterstützt lokale, Cloud- und hybride Infrastrukturen und gibt Unternehmen die volle Kontrolle über Datenschutz, Compliance und Kosten. Vector stellt dafür einfache Konnektoren zur Konfiguration bereit, während Kunden ihre eigene KI-Infrastruktur betreiben und verwalten.

Vectors KI-Strategie basiert auf modularen, aufgabenspezifischen Micro Agents die für klar definierte Anwendungsfälle in kontrollierten Kontexten entwickelt wurden. Dieser Ansatz ermöglicht vorhersehbares Verhalten, erleichtert die Validierung und unterstützt die Ausrichtung an Industriestandards wie MISRA C:2025, ISO/IEC-KI-Frameworks sowie dem EU-KI-Gesetz (AI Act). KI-generierte Ergebnisse unterliegen daher denselben Verifizierungs- und Qualitätskontrollen wie von Menschen geschriebener Code.

Als Teil des umfassenden Vector Software-Ökosystems lässt sich VectorCAST 2026 in automatisierte Quality-Monitoring-Pipelines integrieren, sodass die Ergebnisse der Testautomatisierung durch erweiterte Analysen und Berichte ergänzt werden können. Dies ermöglicht Metriken auf Ebene einzelner Prozessschritte ebenso wie Coverage-Analysen über den gesamten Prozess sowie aussagekräftige Qualitätsindikatoren. Dadurch entsteht Transparenz über den gesamten Lebenszyklus und eine fundierte Grundlage für kontinuierliche Verbesserungen.

VectorCAST wird von führenden Unternehmen in den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Automotive, Medizintechnik, industrielle Steuerungssysteme und Bahntechnik eingesetzt. Mit der Version 2026 unterstreicht Vector seinen Fokus auf automatisiertes, KI-gestütztes und rückverfolgbares Testen für Embedded Software, um Zertifizierung und Qualitätssicherung in sicherheitskritischen Systemen zu unterstützen. Die Reqs2x-Funktion ist für bestehende VectorCAST 2026-Lizenzinhaber ohne zusätzliche Kosten verfügbar.

Weitere Informationen finden Sie unter: KI bei Vector
Über Vector

Vector ist ein führender Lösungsanbieter für die Entwicklung und Vernetzung software-definierter Systeme. Seit über 35 Jahren befähigt Vector weltweit Hersteller und Zulieferer, komplexe elektronische Produkte mit höchsten Anforderungen an Funktionalität, Sicherheit, Cybersecurity und Effizienz zu realisieren – insbesondere in der Automobilindustrie sowie zunehmend in Medizintechnik, IoT, Rail und Aerospace. Im Zentrum steht ein umfassendes Software-Ökosystem, das Tools, Embedded Software, Cloud-Services und Dienstleistungen zu einer hoch performanten Entwicklungsumgebung integriert. Mit technologischer Exzellenz und in enger Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern entwickelt Vector maßgeschneiderte Lösungen, die Komplexität beherrschbar machen, Entwicklungsprozesse beschleunigen und zukunftsweisenden Innovationen den Weg bereiten.
Vector beschäftigt als unabhängiges Unternehmen über 4.500 Mitarbeitende an 32 Standorten weltweit und erzielte 2024 einen Umsatz von mehr als 1 Milliarde Euro. Neben dem Hauptsitz in Stuttgart ist Vector unter anderem in Brasilien, China, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, Südkorea, Österreich, Rumänien, Schweden, Spanien und den USA vertreten.
 
 
 
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Datum: 19.03.2026 09:00
Nummer: VectorCAST2026
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Abbildung 1: VectorCAST 2026 führt KI-gestützten Requirements-Based Test Creator Reqs2x ein (Bildrechte: Vector Informatik GmbH)
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