| Siemens beschleunigt Verifizierung von KI-Chips mit NVIDIA-Technologie auf Billionen von Zyklen |
Im Rahmen ihrer langjährigen strategischen Partnerschaft haben NVIDIA und Siemens eine Aufgabe gemeistert, die bislang als unmöglich galt: Sie erfassten in nur wenigen Tagen mehrere zehn Billionen von Zyklen, indem sie die skalierbare und leistungsoptimierte Hardwarearchitektur Veloce proFPGA CS von Siemens mit der leistungsoptimierten Chiparchitektur von NVIDIA kombinierten. „NVIDIA und Siemens arbeiten in vielen Bereichen zusammen, zuletzt bei der Weiterentwicklung hardwaregestützter Verifizierungsmethoden im Allgemeinen und beim Prototyping auf FPGA-Basis im Besonderen. Ziel ist es, den Anforderungen an Verifizierung und Validierung gerecht zu werden, die hochkomplexe KI-/ML-SoCs mit sich bringen“, erklärt Jean-Marie Brunet, Senior Vice President und General Manager, Hardware Assisted Verification, Siemens Digital Industries Software. „Veloce proFPGA CS behandelt diese Herausforderungen, indem es eine hochflexible und skalierbare Hardwarearchitektur mit einem fortschrittlichen, benutzerfreundlichen Software-Workflow für die Implementierung und das Debugging kombiniert. So erhalten Kunden stets die optimale Lösung sowohl für die Validierung von Single-FPGA-IP als auch für Chiplet-Designs mit mehreren Milliarden Gates.“ „Da KI- und Rechnerarchitekturen immer komplexer werden, benötigen Halbleiterteams leistungsstarke Verifizierungslösungen, um umfangreiche Arbeitslasten zu validieren und die Markteinführungszeit zu verkürzen“, erklärt Narendra Konda, Vice President of Hardware Engineering bei NVIDIA. „Durch die Integration der leistungsoptimierten Chiparchitekturen von NVIDIA mit dem Veloce proFPGA CS von Siemens können Entwickler innerhalb weniger Tage Billionen von Zyklen erfassen und damit die erforderliche Skalierbarkeit erreichen, um die Zuverlässigkeit der nächsten Generation von KI zu gewährleisten.“ Prototypensysteme auf Basis von Field Programmable Gate Arrays (FPGA) sind schnell und ermöglichen es Benutzern, Verifizierungsaufgaben vor der Hardwarefertigung in einem Bruchteil der Zeit durchzuführen, die für die Ausführung derselben Aufgaben in der Simulation oder selbst in der Emulation erforderlich wäre. Die heutigen KI/ML-Designs stellen jedoch noch höhere Anforderungen, was zum Teil an der Chip-Komplexität und zum Teil an der Software-Komplexität liegt. Um diese Branchenanforderungen zu erfüllen, die Markteinführungszeit einzuhalten und den Zuverlässigkeitsanforderungen gerecht zu werden, ist es heute entscheidend, Billionen von Designzyklen in kurzer Zeit abarbeiten zu können. Herkömmliche Verifizierungstools wie Simulation und Emulation erlauben keine Skalierung über den Millionenbereich hinaus oder können innerhalb eines angemessenen, praktikablen Zeitrahmens bestenfalls einige Milliarden Zyklen ausführen. Um mehr darüber erfahren, wie Siemens die Halbleiter- und Elektronikindustrie dabei unterstützt, die weltweit fortschrittlichsten SoCs und Systeme auf den Markt zu bringen, besuchen Sie https://www.siemens.com/en-us/products/ic/hav/veloce-cs/profpga-cs/ |
| Siemens Digital Industries Software unterstützt Unternehmen jeder Größe bei der digitalen Transformation mit Software, Hardware und Services der Siemens Xcelerator Geschäftsplattform. Die Software von Siemens und der umfassende digitale Zwilling ermöglichen es Unternehmen, ihre Design-, Entwicklungs- und Fertigungsprozesse zu optimieren, um die Ideen von heute in nachhaltige Produkte der Zukunft zu verwandeln. Von Chips bis zu ganzen Systemen, vom Produkt bis zum Prozess, über alle Branchen hinweg. Siemens Digital Industries Software – beschleunigt Transformation. Siemens Digital Industries (DI) unterstützt Unternehmen jeder Größe in der Prozess- und Einzelfertigungsindustrie dabei, ihre digitale und nachhaltige Transformation entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu beschleunigen. Das hochmoderne Automatisierungs- und Softwareportfolio von Siemens revolutioniert das Design, die Realisierung und die Optimierung von Produkten und der Produktion. Und mit Siemens Xcelerator – der offenen digitalen Geschäftsplattform – wird dieser Prozess noch einfacher, schneller und skalierbarer. Gemeinsam mit unseren Partnern und dem Ökosystem ermöglicht Siemens Digital Industries Kunden, ein nachhaltiges digitales Unternehmen zu werden. Siemens Digital Industries beschäftigt weltweit rund 70.000 Mitarbeiter. Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein führendes Technologieunternehmen mit Schwerpunkten in den Bereichen Industrie, Infrastruktur, Mobilität und Gesundheitswesen. Der Zweck des Unternehmens ist es, Technologien zu entwickeln, die den Alltag für alle verändern. Durch die Verbindung von realer und digitaler Welt unterstützt Siemens seine Kunden dabei, ihre digitale und nachhaltige Transformation zu beschleunigen und Fabriken effizienter, Städte lebenswerter und den Verkehr nachhaltiger zu machen. Siemens hält zudem eine Mehrheitsbeteiligung an dem börsennotierten Unternehmen Siemens Healthineers, einem führenden globalen Anbieter von Medizintechnik, der bahnbrechende Fortschritte im Gesundheitswesen erzielt. Für jeden. Überall. Nachhaltig. Im Geschäftsjahr 2025, das zum 30. September 2025 abschloss, erwirtschaftete die Siemens Group einen Ertrag von 78,9 Milliarden € und einen Reingewinn von 10,4 Milliarden €. Zum 30. September 2025 beschäftigte das Unternehmen auf Basis der fortgeführten Geschäftstätigkeit weltweit rund 318.000 Mitarbeiter. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com. Hinweis: Ein Verzeichnis der relevanten Siemens-Marken finden Sie hier. Sonstige Handelsmarken unterliegen den Rechten ihrer jeweiligen Eigentümer. |

