Tresor für sensible Daten im Auto: Volkswagen setzt auf TPM von Infineon
München, 25. Januar 2019 – Als einer der ersten Automobilhersteller nutzt Volkswagen das OPTIGA™ Trusted Platform Module (TPM) 2.0 der Infineon Technologies AG als Sicherheitslösung für das vernetzte Automobil. Der Chip ist dafür konzipiert, die Kommunikation des Fahrzeugs mit der Außenwelt zu schützen. Zum Beispiel, wenn Car Sharing-Nutzer oder Drittanbieter von Diensten wie der Paketlieferung in den Kofferraum Zugang zu einem Auto erhalten sollen. Außerdem ist das TPM dafür geeignet, Updates der Fahrzeug-Software per Fernzugriff (Software-Updates over the Air) abzusichern.

TPMs haben sich in Computern bereits seit vielen Jahren bewährt und finden nun zunehmend Anwendung in vernetzten Geräten im Internet der Dinge. Infineon bietet als erster Halbleiterhersteller ein automotive-qualifiziertes TPM speziell für das vernetzte Fahrzeug an. Der Baustein erfüllt internationale Sicherheitsstandards und ist durch unabhängige Behörden zertifiziert.  

Wie ein Wächter das Tor schützt das TPM insbesondere die Außenschnittstellen des Fahrzeugs, etwa im Infotainment oder in der Telematik-Einheit. Es überprüft die Identität von Sender und Empfänger digitaler Daten, wie z.B. dem Backend-Server des Herstellers. Es ver- bzw. entschlüsselt die Daten und trägt dazu bei, dass nur solche Daten in das Fahrzeug gelangen, die dort vom Fahrer oder Hersteller auch tatsächlich gewünscht sind.

Die für diese Sicherheitsfunktionen notwendigen kryptografischen Schlüssel sind im TPM wie in einem Tresor abgelegt. Die initialen Schlüssel bringt Infineon in einer speziell zertifizierten Sicherheitsumgebung ein. Alle weiteren können innerhalb des TPMs erzeugt, benutzt und gespeichert werden. Somit müssen sie dieses nie verlassen und sind gegen ein Ausspähen über das Netz geschützt. Das TPM ist auch gegen physikalische Angriffe gewappnet: Selbst, wenn jemand den Chip aus dem Auto entfernt, können die Schlüssel nicht ohne Weiteres ausgelesen werden.  

Darüber hinaus ist das OPTIGA TPM 2.0 auf die langen Produktlebenszyklen von Automobilen vorbereitet. Seine Firmware lässt sich per Fernzugriff aktualisieren und somit stets auf den aktuellen Stand der Sicherheitstechnik bringen – inklusive der kryptographischen Mechanismen (Kryptoagilität).

Infineon verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Automobilelektronik und der Hardware-basierten Sicherheit. Mit dem neuen OPTIGA TPM 2.0 und der Mikrocontroller-Familie AURIX™ bietet Infineon ein umfassendes Portfolio an anwendungsspezifischen Sicherheitslösungen für die zentralen Herausforderungen der Automobilbranche.

Weitere Informationen sind unter www.infineon.com/Auto-TPM erhältlich.
Über Infineon

Die Infineon Technologies AG ist ein weltweit führender Anbieter von Halbleiterlösungen, die das Leben einfacher, sicherer und umweltfreundlicher machen. Mikroelektronik von Infineon ist der Schlüssel für eine lebenswerte Zukunft. Mit weltweit rund 40.100 Beschäftigten erzielte das Unternehmen im Geschäftsjahr 2018 (Ende September) einen Umsatz von 7,6 Milliarden Euro. Infineon ist in Frankfurt unter dem Symbol „IFX“ und in den USA im Freiverkehrsmarkt OTCQX International Premier unter dem Symbol „IFNNY“ notiert.

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Datum: 25.01.2019 11:15
Nummer: INFATV201901-030d
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Das neue OPTIGA TPM 2.0 SLI 9670 von Infineon ist eine Plug-and-Play-Lösung für Automobilanwendungen. Es eignet sich besonders für den Einsatz in einem zentralen Gateway, der Telematikeinheit oder im Infotainmentsystem des Fahrzeugs. Es besteht aus einem angriffsresistenten Sicherheitschip und einer nach neuestem Sicherheitsstand entwickelten leistungsstarken Firmware.

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Als erster Halbleiterhersteller bietet Infineon ein Trusted Platform Module speziell für den Einsatz im Automobil an. Es ist insbesondere dafür geeignet, die Kommunikation des vernetzten Fahrzeugs mit der Außenwelt abzusichern – etwa bei Software-Updates over the Air.
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