Authentifizierungs-Chip ORIGA von Infineon ermöglicht Authentifizierungssystem für Peripheriegeräte mit vPro-Technologie von Intel; Vorstellung auf dem Intel Developer Forum 2009
San Francisco und Neubiberg, 22. September 2009 – Infineon Technologies hat seine chipbasierte asymmetrische Authentifizierungslösung auf die vPro™-Technologie von Intel® portiert. Damit können IT-Systemverwalter und OEM-Kundendienste die Integrität von Computersystemen verbessern.

Auf dem Intel Developer Forum 2009 (IDF, 22.-24.09., San Francisco) zeigt Infineon, wie die chipbasierte Authentifizierung eine Echtheitsprüfung von Peripheriegeräten unterstützt und die Integrität der PC-Systeme von Unternehmen verbessert. Mit Infineons Authentifizierungs-Chip ORIGA™ (SLE 95050) lässt sich erkennen, ob es sich bei einzelnen Peripheriegeräten oder Zubehörteilen, etwa externen Speichergeräten und Grafikkarten, um Originalprodukte oder nicht autorisierte Produkte handelt. Letztere weisen unter Umständen nicht die gleiche Zuverlässigkeit, Qualität und Gewährleistung wie die zugelassenen Originale auf. Werden sie in einem System eingesetzt, das nur mit authentifizierter Hardware läuft, funktionieren sie nicht. Bei Verwendung der vPro-Technologie können Systemverwalter und andere autorisierte Nutzer die Active Management Technology (AMT) von Intel dazu verwenden, Systemkomponenten auf Echtheit und ihren Bestand im Netzwerk zu prüfen.  

„Authentifizierung von Geräten erhöht die Systemsicherheit, denn der Zugriff auf Daten wird eingeschränkt, wenn ein nicht autorisiertes Peripheriegerät oder Zubehörteil an ein Kundengerät angeschlossen wird“, sagte Paolo Cocchiglia, Vice President ASIC and Power IC bei der Infineon Technologies North America Corporation. „In Verbindung mit der vPro-Technologie von Intel steigt darüber hinaus die Systemzuverlässigkeit. Wartungsprobleme werden vermindert, da sich auch die unbeabsichtigte Verwendung nicht autorisierter Geräte verhindern lässt. Der Systemadministrator kann das sofort erkennen und handeln, bevor es zu Problemen kommt. Sicherheit ist – neben Energieeffizienz und Kommunikation – eines der drei zentralen Themenfelder von Infineon.“

„Wir wollen ein Netz von Lieferanten und Partnern knüpfen, durch das die Möglichkeiten unserer vPro-Technologie voll ausgeschöpft werden“, sagte Larry Wiklund, Director Business Development, Business Client Group, Intel Corporation. „Infineons Vorführung einer chipbasierten Authentifizierungslösung für Systemkomponenten und Peripheriegeräte zeigt, wie Systemverwalter Zugang zu einem neuen und leistungsfähigen Tool erhalten, um die Integrität ihrer Systeme zu verbessern und sicherzustellen, dass die Hardware im digitalen Büro den unternehmensinternen Anforderungen entspricht.“

Bei der Vorführung auf der IDF dient ein mit dem ORIGA-Chip versehener USB-Stick als Peripheriegerät, das zu authentifizieren ist. In der Praxis würden Hersteller von Peripheriegeräten und Zubehör – wie Grafikkarten, externen Speichergeräten, Netzkarten, Notebook- und Netbook-Akkus – den Chip in ihre Produkte einbauen. Infineons IDF-Demo nutzt die Funktion IDE_REDIRECT der Intel AMT. Damit wird gezeigt, wie sich die sichere Verwaltungslösung von Intel mit der starken Authentifizierungstechnologie von Infineon kombinieren lässt, um Lösungen für ein sicheres digitales Büro zu schaffen.

Der Authentifizierungs-Chip ORIGA (SLE 95050) von Infineon verwendet das asymmetrische Elliptische-Kurven-Kryptographieverfahren (ECC). Der energiesparende Chip mit Single-Wire-Bus-Schnittstelle kann im Bus-Modus betrieben werden und beinhaltet einen hardwaregeschützten geheimen Schlüssel, der in das Peripheriegerät eingebaut ist.

Das Hostgerät enthält lediglich einen in der Software integrierten öffentlichen Schlüssel, der bei der Authentifizierung verwendet wird. Das Kryptografieverfahren ECC nutzt einen moderneren Verschlüsselungs-/Entschlüsselungsalgorithmus als andere asymmetrische Systeme wie RSA und seine Public-/Private-Key-Algorithmen gelten als sicherer als die der symmetrischen Systeme wie AES und DES, die den gleichen Schlüssel für die Ver- und Entschlüsselung verwenden.

Das asymmetrische Kryptografieverfahren ECC ermöglicht eine Authentifizierung  unabhängig vom Standort des Peripheriegeräts oder der Kommunikationsschnittstelle (drahtlos, lokal, drahtgebunden, Chip-to-Chip, usw.). Zu den Anwendungsmöglichkeiten des Authentifizierungs-Chips ORIGA gehören darüber hinaus auch eine durch Authentifizierung geschützte Übermittlung von Inhalten durch Serviceprovider (z.B. Internet, Datendienste, Medienprovider) an den rechtmäßigen Besteller oder Eigentümer und die Bereitstellung eines Tools für Verbraucher, das eine sichere digitale Umgebung im häuslichen Bereich bietet.

Infineon führt die chipbasierte Authentifizierung von Peripheriegeräten im Rahmen der ProZone Community (Stand #226) auf dem Intel Developer Forum in San Francisco vor.  

Weitere Informationen zu Infineons Authentifizierungs-Chip ORIGA (SLE 95050) unter www.infineon.com/ORIGA
Über Infineon

Die Infineon Technologies AG bietet Halbleiter- und Systemlösungen, die drei zentrale Herausforderungen der modernen Gesellschaft adressieren: Energieeffizienz, Kommunikation sowie Sicherheit. Mit weltweit rund 29.100 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen erzielte Infineon im Geschäftsjahr 2008 (Ende September) einen Umsatz von 4,3 Milliarden Euro. Das Unternehmen ist in Frankfurt unter dem Symbol „IFX“ und in den USA im Freiverkehrsmarkt „OTCQX International Premier“ unter dem Symbol "IFNNY" notiert.  
 
 
 
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Datum: 22.09.2009 18:20
Nummer: INFIMM200909.083
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