productware wird Mitglied der COGD und erweitert Obsolescence-Management-Prozess
19. September 2019 – Die productware GmbH, ein Electronic Manufacturing Services (EMS) Unternehmen mit Sitz im Rhein-Main-Gebiet, ist seit April 2019 Mitglied der Component Obsolescence Group Deutschland e.V. (COGD). Die COGD wurde im April 2004 nach dem Vorbild der englischen COG gegründet. Der Industrie-Interessenverband fördert den Informationsaustausch zwischen seinen Mitgliedsfirmen über den Umgang mit abgekündigten oder auslaufenden Bauelementen und entwickelt Strategien und Methoden zur Unterstützung seiner Mitglieder in deren täglichen und langfristigen Geschäftsvorhaben. Ziel ist es, die Folgen der Nichtverfügbarkeit von Komponenten in Produkten zu minimieren oder diesen Fall zu verhindern.

„Weltweit wird täglich die Produktion von hunderten elektronischen Bauelementen eingestellt. Diese ‚Obsolescence‘ genannten Abkündigungen bringen, wenn sie unzureichend gemanagt werden, große Risiken mit sich. Dies können zum Beispiel hohe Kosten sein, weil Unternehmen ihre Produkte entsprechend redesignen müssen oder Kunden nicht beliefern werden. Ein proaktives Obsolescence-Management ist daher sehr wichtig“, erklärt Matthias Hunkel, Betriebsleiter und Prokurist bei productware.

productware hat schon seit Jahren einen gut funktionierendes Obsolescence-Management etabliert. Dieser Prozess erstreckt sich über den gesamten Lebenszyklus eines Produktes. Primäres Ziel ist die Vermeidung bzw. die Reduktion von Abkündigungen, kurz die Risikovermeidung. Dies geschieht zum Beispiel durch die Auswahl geeigneter Bauteile im Zuge einer Produktneuentwicklung. In Folge dessen werden die Stücklisten über den gesamten Lebenszyklus überwacht und falls es aber zu Abkündigungen kommt versorgt productware frühzeitig ihre Kunden mit allen entscheidungsrelevanten Daten. Der Service der productware stellt die Produktverfügbarkeit sicher, minimiert Qualitätsprobleme, reduziert Zusatzkosten im Bereich der Bauteilbeschaffung aus dem Brokermarkt und vermeidet Kosten durch ungeplante Redesigns. Rechtzeitige Bedarfsanalysen und langfristige Bedarfsplanungen in engster Zusammenarbeit mit den Kunden und Lieferanten gewährleisten zudem eine zuverlässige Versorgung. Regelmäßige Reports halten die Kunden immer auf dem aktuellen Stand des Lebenszyklusstatus der Bauteile, woraus Trends für (Neu-)Entwicklungen berücksichtigt werden können.

productware entlastet Kunden durch neuen Stücklisten-Service

Durch eine Vielzahl an Gesetzen, Richtlinien oder Verordnungen und den daraus resultierenden Anforderungen besteht eine hohe Komplexität. Beispielhaft sind hier zu nennen die REACH-Verordnung, RoHS-Richtlinien, China RoHS und das US-Re-Exportkontrollrecht. Diese Anforderungen sind bereits in der Entwicklungsphase zu berücksichtigen, so dass die Endprodukte die notwendigen Anforderungen erfüllen. Das geschieht zum Beispiel durch Auswahl geeigneter Bauteile oder indem für die definierten Bauteile die erforderlichen Informationen geliefert werden. Zur Ermittlung dieser Informationen ist oft ein hoher zeitlicher Aufwand auf Kundenseite erforderlich.

Als Lösung analysiert productware die Stückliste des Kunden und ergänzt sie um die benötigten Informationen wie ECCN-Nummern, REACH- und RoHS-Status je Bauteil. Diese Analyse erfolgt in der Entwicklungsphase, das heißt, bereits vor Prototypen-Fertigung, da in einem späteren Stadium die Kosten und Auswirkungen, z. B. für ein Redesigns, deutlich höher sind. Damit trägt productware zu einer substanziellen Entlastung der Entwicklungsabteilungen bei.
Über die productware GmbH

Die 1988 gegründete productware GmbH mit Sitz in Dietzenbach bei Frankfurt ist ein zuverlässiger, flexibler, kompetenter und Mehrwert schaffender Electronic-Manufacturing-Services- (EMS) Partner, der seinen Kunden ein skalierbares und umfassendes Leistungsspektrum bietet. Das Unternehmen fertigt am Produktionsstandort Deutschland qualitativ hochwertige komplexe elektronische Baugruppen und Systeme in kleinen und mittleren Stückzahlen (High Mix/Low-Middle Volume). Das Leistungsspektrum umfasst dabei nicht nur die Produktion, Bestückung und Montage inklusive Test und Prüfung, sondern reicht von der Entwicklung (Hardwareentwicklung und Layouterstellung) sowie der Entwicklungs- und Design-Unterstützung (NPI = New Product Introduction) inklusive dem Materialmanagement über das Änderungsmanagement und die Logistik bis hin zu mannigfaltigen After-Sales-Services. Weitere Informationen über productware gibt es im Internet unter www.productware.de
 
 
 
» productware
» Presse Informationen
» Presse-Information
Datum: 19.09.2019 10:00
Nummer: 03/19 Pressebericht_COG Mitgliedschaft
» Kontakt
Productware GmbH
Lidia Marin
Am Hirschhügel 2
63128 Dietzenbach
Tel: +49 (0)6074 8261-66
www.productware.de
» Kontakt Agentur
MEXPERTS AG
Wildmoos 7
82266 Inning am Ammersee
Kontakt: Peter Gramenz
Tel.: +49 (0)8143 59744-12
www.mexperts.de
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