iSYSTEM stellt Infineon AURIX™ TC377TE Emulationsadapter vor
Debugging und Tracing für 32-Bit-MCUs ohne Trace-Funktionalitäten
Schwabhausen, 24. März 2021 – iSYSTEM, Schwabhausen bei München, stellt einen Infineon AURIX™ TC377TE Emulationsadapter vor. Dieser neue Adapter bietet volle Debug- und Trace-Fähigkeiten für die AURIX™ TriCore™ 32-Bit-Mikrocontroller TC333, TC334 und TC364 von Infineon, die entweder keinen Trace-Port bieten oder nicht vollumfassend Trace-fähig sind. Dies unterstützt Embedded-Software-Entwickler dabei, schwierigste Code-Fehler und Timing-Probleme aus ihrer Anwendung zu entfernen – selbst wenn die Ziel-MCU noch nicht zur Hand ist.

Tracing ist eine Debugging-Technologie, mit der Embedded-Entwickler die Aktivitäten eines Mikrocontrollers in Echtzeit aufzeichnen können. Sie bietet einen tiefen, nicht-invasiven Einblick in die Embedded-Software, ohne deren Echtzeit-Verhalten zu beeinflussen. Dies hilft Entwicklern dabei, die schwierigsten Code-Fehler aus ihren Anwendungen zu entfernen, erweiterte Timing-Analysen durchzuführen sowie die Code-Abdeckung und die CPU-Last zu messen. Allerdings verfügen nicht alle MCUs über Trace-Funktionen – genau hier bietet ein Emulationsadapter einen echten Mehrwert.

Um den Infineon AURIX™ TC377TE Emulationsadapter von iSYSTEM zu verwenden, tauscht ihn der Entwickler einfach gegen den Original-Mikrocontroller auf dem Board aus. Der Adapter bietet die gleichen Kernfunktionen wie die MCU, verfügt aber über zusätzliche Trace-Ports, die detaillierte Einblicke in die Anwendungsausführung über die Zeit, sogenannte Timeline-Informationen, geben.

Der Emulationsadapter kann sogar im Standalone-Betrieb eingesetzt werden. Das ist von großem Vorteil für Entwickler, deren Zielhardware noch gar nicht verfügbar ist, z. B. weil sich diese noch in der Entwicklung, Fertigung oder auf dem Tisch eines Kollegen befindet. Stattdessen kann einfach der Emulationsadapter für die Entwicklung verwendet werden.

Mit dem Infineon AURIX™ TC377TE Emulationsadapter lässt sich die Entwicklung auf TC333-, TC334- und TC364-Mikrocontrollern beschleunigen. Eine Konvertierungsplatine, die mit dem Emulationsadapter geliefert wird, dient der Anpassung an die verschiedenen Packages des Original-Mikrocontrollers. Der Emulationsadapter von iSYSTEM unterstützt DAP (Device Access Port), DAPE (zusätzlicher DAP) und Aurora Gigabit Trace (AGBT) Debug- und Trace-Schnittstellen.

„Derzeit arbeiten wir an einer Variante dieses Emulationsadapters, um noch mehr Infineon AURIX™ TC3x-Bausteine zu unterstützen, z.B. TC337LP, TC367DP, TC377TP und einige mehr“, sagt Erol Simsek, CEO von iSYSTEM. „Hierfür haben wir den weltweit ersten 292BGA-zu-292BGA-Emulationsadapter geschaffen – der ein noch tiefergehendes Testen und Entwickeln von Embedded-Software ermöglicht."

Der Infineon AURIX™ TC377TE Emulation Adapter ist über www.isystem.com erhältlich.

Weiterführende Links und QuellenHintergrundinformationen für Redakteure

Für die Timing-Analyse gibt es drei grundlegende Konzepte: Erstens eine rein statistische Analyse, die auf der Abtastung bestimmter Objekte innerhalb der Software basiert. Nummer zwei ist eine Messung, entweder On-Chip oder Off-Chip: Eine Off-Chip-Methode wäre z. B. das Toggeln eines Pins und Messen des Timings mit einem Oszilloskop. Die On-Chip-Messung kann entweder über im Chip befindliche Core-Performance-Counter oder auch mit einigen generischen Zählern durchgeführt werden. In jedem Fall erfordert dieser Ansatz eine Instrumentierung des Codes, das heißt es muss eine dedizierte Software zur eigentlich zu analysierenden Software hinzugefügt werden, um die Mess-Hardware zu steuern. Dieser Ansatz erzielt in jedem Fall exakte und zuverlässige Ergebnisse.

Der dritte Ansatz ist die Trace-basierte Timing-Analyse. Sie bietet ein Maximum an Informationen und Analysemöglichkeiten. Das Einzigartige an Trace ist, dass es eine exakte Rekonstruktion von Sequenzen verschiedener Ereignisse über die Zeit ermöglicht. Aus diesen Informationen lässt sich ein kompletter Satz an Timing-Metriken ableiten, die CPU-Last kann über die Zeit analysiert sowie Ereignisketten und Funktionsaufrufsequenzen untersucht werden. Tracing bietet also einen vollständigen Einblick in die zeitliche Ausführung der Software.
Über iSYSTEM

iSYSTEM entwickelt und fertigt seit 1986 Tools und Lösungen für die Entwicklung und das Testen von Embedded-Software. Das in Privatbesitz befindliche Unternehmen mit einem Team von über 80 Mitarbeitern an 5 Standorten in Europa und den USA, unterstützt seine Kunden bei der Nachweiserbringung des Ausführungsverhaltens von Software auf Mikrocontrollern bzw. Mikroprozessoren. Mit Hilfe von iSYSTEM-Tools können Softwarefehler erkannt und korrigiert werden. Sicherheit und Robustheit von Embedded-Systemen sind dadurch in vielen Anwendungen unterschiedlichster Branchen gewährleistet. Für weitere Informationen besuchen Sie www.isystem.com oder folgen Sie uns auf www.linkedin.com/company/isystemtools.
 
 
 
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» Presse-Information
Datum: 24.03.2021 14:00
Nummer: PR0221_Emulation-Adapter-AURIX DE
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Bild 1: Typischer Aufbau eines Entwicklungssystems mit einem Emulationsadapter

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Bild 2: Skizze für den Aufbau des Infineon AURIX™ TC377TE Emulationsadapter

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Bild 3: Grundlegende Konzepte für die Timing-Analyse. Blau gekennzeichnete Teile der Grafik werden mittels iSYSTEM Tools realisiert
» Kontakt
Erol Simsek
CEO iSYSTEM
Tel.: +49 (8138) 6971-56
E-Mail: erol.simsek@isystem.com
» Kontakt Agentur
Catherine Schneider
MEXPERTS AG
Tel.: +49 (0)8143 59744-27
E-Mail: catherine.schneider@mexperts.de
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